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	<title>Kommentare zu: wegen unsportlichem Verhalten: wegen mit dem Dativ?</title>
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	<description>Deutsche Rechtschreibung und Grammatik</description>
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		<title>Von: Dr. Bopp</title>
		<link>http://canoo.net/blog/2007/08/15/wegen-unsportlichem-verhalten-wegen-mit-dem-dativ/comment-page-1/#comment-5881</link>
		<dc:creator>Dr. Bopp</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2007 08:03:18 +0000</pubDate>
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		<description>... sagt Herr Bastian Sick in Ihrem Zitat.

Es stimmt, dass der Dativ dem Genitiv sein Tod sein könnte. Diese Gefahr erachte ich aber in nächster Zeit noch nicht so groß, selbst wenn man den Dativ z.B. nach &quot;wegen&quot; auch in der Standardsprache zulässt. Dafür ist der Genitiv noch viel zu häufig verwendet, &quot;sogar&quot; im südlichen deutschen Sprachraum. 

An gewissen Stellen wie z.B. nach &quot;wegen&quot; wird er aber tatsächlich immer mehr durch den Dativ ersetzt. Wie soll man als Grammatiker und Linguist darauf reagieren? Ist es ein Zeichen der Sprachveränderung oder ein Zeichen der Sprachverarmung? Auf solche Fragen geben drei Grammatiker meistens vier Antworten, d.h. die Meinungen sind sehr unterschiedlich. Letztlich wird der Sprachgebrauch entscheiden, ob sich eine Veränderung durchsetzt. So gibt es zum Beispiel im Niederländischen den Genitiv schon länger praktisch nicht mehr. Ob es im Deutschen auch einmal so weit kommen wird, weiß ich natürlich nicht. Schade wäre es schon, denn auch mir gefallen diese schönen Genitivkonstruktionen sehr gut. Es wird aber schwierig sein, eine solche Entwicklung aufzuhalten. Und in der Zwischenzeit bleibt uns viel Zeit dafür, über die Wünschbarkeit solcher Veränderungen zu diskutieren. 

Doch wie bereits gesagt, bei einigen Präpositionen und Verben wird der Genitiv zwar durch den Dativ verdrängt, aber in großen Ganzen ist er meines Erachtens noch springlebendig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; sagt Herr Bastian Sick in Ihrem Zitat.</p>
<p>Es stimmt, dass der Dativ dem Genitiv sein Tod sein könnte. Diese Gefahr erachte ich aber in nächster Zeit noch nicht so groß, selbst wenn man den Dativ z.B. nach &#8220;wegen&#8221; auch in der Standardsprache zulässt. Dafür ist der Genitiv noch viel zu häufig verwendet, &#8220;sogar&#8221; im südlichen deutschen Sprachraum. </p>
<p>An gewissen Stellen wie z.B. nach &#8220;wegen&#8221; wird er aber tatsächlich immer mehr durch den Dativ ersetzt. Wie soll man als Grammatiker und Linguist darauf reagieren? Ist es ein Zeichen der Sprachveränderung oder ein Zeichen der Sprachverarmung? Auf solche Fragen geben drei Grammatiker meistens vier Antworten, d.h. die Meinungen sind sehr unterschiedlich. Letztlich wird der Sprachgebrauch entscheiden, ob sich eine Veränderung durchsetzt. So gibt es zum Beispiel im Niederländischen den Genitiv schon länger praktisch nicht mehr. Ob es im Deutschen auch einmal so weit kommen wird, weiß ich natürlich nicht. Schade wäre es schon, denn auch mir gefallen diese schönen Genitivkonstruktionen sehr gut. Es wird aber schwierig sein, eine solche Entwicklung aufzuhalten. Und in der Zwischenzeit bleibt uns viel Zeit dafür, über die Wünschbarkeit solcher Veränderungen zu diskutieren. </p>
<p>Doch wie bereits gesagt, bei einigen Präpositionen und Verben wird der Genitiv zwar durch den Dativ verdrängt, aber in großen Ganzen ist er meines Erachtens noch springlebendig.</p>
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		<title>Von: Linguista</title>
		<link>http://canoo.net/blog/2007/08/15/wegen-unsportlichem-verhalten-wegen-mit-dem-dativ/comment-page-1/#comment-5858</link>
		<dc:creator>Linguista</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2007 12:47:09 +0000</pubDate>
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		<description>oder: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod....</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>oder: Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod&#8230;.</p>
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