Im Iran oder in Iran? Ländernamen und der Artikel

Frage

Heißt es in Iran oder im Iran?

Antwort

Guten Tag K.,

die Ländernamen Iran und Irak werden im Deutschen sowohl mit als auch ohne Artikel verwendet:

der Iran oder Iran
im Iran oder in Iran
in den Iran oder nach Iran
aus dem Iran oder aus Iran
die Hauptstadt des Iran[s] oder die Hauptstadt Irans

Beide Varianten sind im Standarddeutschen richtig. Nach dem Länderverzeichnis des Auswärtigen Amtes für den amtlichen Gebrauch in der Bundesrepublik Deutschland  wird in amtlichen Schriftstücken die Variante ohne Artikel verwendet. Außerhalb von amtlichen Schriftstücken ist aber, wie gesagt, auch die Variante mit Artikel richtig und gebräuchlich.

Ähnliches gilt für die folgenden Staatennamen:

der Jemen oder Jemen
der Kongo oder Kongo
der Kosovo oder Kosovo
der Libanon oder Libanon
der Niger oder Niger
der Senegal oder Senegal
der Tschad oder Tschad

Weibliche Ländernamen stehen immer mit dem Artikel:

die Elfenbeinküste
die Mongolei
die Schweiz
die Slowakei
die Türkei
die Dominikanische Republik

Auch Staatenbezeichnungen, die in der Mehrzahl stehen, werden immer vom bestimmten Artikel begleitet. Zum Beispiel:

die Malediven
die Niederlande
die Philippinen
die Seychellen
die Vereinigten Arabischen Emirate
die Vereinigten Staaten von Amerika

Das Nette oder, wenn man es nicht mehr weiß, das Ärgerliche an der Sache ist, dass fast nicht vorherzusagen ist, welche Ländernamen mit dem Artikel stehen. Man muss diese Ausnahmen einfach lernen oder nachschlagen. Nur bei den in der Mehrzahl stehenden Ländernamen ist es etwas einfacher: Sie enthalten entweder ein Wort im Plural (Staaten, Emirate) oder es ist eine Inselgruppe und der Name endet auf -en. Aber auch hier gibt es natürlich Ausnahmen, denn wer weiß zum Beispiel schon auf Anhieb, dass Lande in die Niederlande ein alter Plural von Land ist?

Fortgeschrittene könne sich an die Namen von Regionen und Landstrichen wagen. Dort gibt es nämlich auch noch Namen, die mit dem Artikel das stehen. Zum Beispiel das Burgund, das Elsass, das Saarland (vgl. hierzu Griechenland …) usw.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

12 Kommentare

  1. Andreas schreibt:

    August 21, 2009 um 22:55

    Für Nicht-Muttersprachler muss das Ganze noch verworrener klingen, denn sie können sich idR nicht auf ihr Sprachgefühl verlassen.

    Wissen Sie zufällig, wie andere Sprachen mit Ländernamen umgehen. Im Deutschen scheint ja der Artikel bei Ländernamen total willkürlich aufzutreten (ebenso das grammatische Geschlecht von Flüssen).

  2. Dr. Bopp schreibt:

    August 22, 2009 um 15:03

    Auch andere Sprachen haben allgemeine Regeln und Ausnahmen. Recht einfach ist es im Englischen und Niederländischen: Ländernamen stehen immer ohne Artikel, außer wenn sie in der Mehrzahl sind.

    Austria Oostenrijk
    Germany Duitsland
    Switzerland Zwitserland
    Liechtenstein   Liechtenstein
    Iran Iran
    the Philippines   de Filipijnen

    Im Französischen, Italienischen und Portugiesischen verwendet man immer den Artikel:

    l’Autriche l’Austria a Áustria
    l’Allemagne la Germania a Alemanha
    la Suisse la Svizzera a Suiça
    le Liechtenstein   il Liechtenstein   o Liechtenstein
    l’Iran l’Iran o Irão
    les Philippines   las Filipinas   as Filipinas

    Aber auch hier gibt es Ausnahmen. So werden zum Beispiel Israël/Israele/Israel, Monaco und einigen Inseln wie Cuba, Haïti/Haiti und Malta in allen drei Sprachen ohne Artikel verwendet. Auch hier gilt es also, Ausnahmen zu lernen. Außerdem muss man noch wissen, ob man den männlichen oder den weiblichen Artikel verwendet.

    Im Spanischen verwendet man im Prinzip keinen Artikel, bei gewissen Ländernamen ist er aber dennoch mehr oder weniger obligatorisch. Welche Länder das sind, muss man lernen (zum Beispiel: la China, la India, el Perú). Auch hier verwendet man den Arikel bei Ländernamen, die in der Mehrzahl stehen.

    Austria
    Alemania
    Suiza
    Liechtenstein
    Irán
    las Filipinas

    Wie es in anderen Sprachen ist, weiß ich nicht. Ich nehme an, dass sich diese Frage in Sprachen wie Russisch, Polnisch oder Tschechisch nicht stellt, da es dort (fast) keine Artikel gibt. Es würde mich aber gar nicht wundern, wenn es dort wieder etwas anderes zu beachten gäbe. Es gibt so viele verschiedene Arten, etwas auszudrücken – und mindestens ebenso viele Ausnahmen …

  3. Jo Baal schreibt:

    August 24, 2009 um 11:01

    Wer bestimmt hier eigentlich, was als „standardsprachlich“ gilt oder zu gelten hat? Auf welche „Autorität(en)“ beziehen Sie sich denn, werter Herr Bopp?

    Mir scheint, dass „wir“ uns – auch in diesem Lebensbereich – immer mehr einem „Anything-Goes“ annähern. Mir ist das Ganze hier viel zu undifferenziert und zu deskriptiv!

    Zumindest in den 80er-Jahren war es in Deutschland noch vollkommen unüblich, nur von „Iran“ zu sprechen – es hieß selbstverständlich „der Iran“, „im Iran“ etc.

    (Des Weiteren wundert mich, dass Sie bei „die Hauptstadt des Iran[s]“ dann auch noch das Genitiv-S in Klammern gesetzt haben: laut Duden ist das nun definitiv falsch! Und daran ändert für mich auch nichts, dass ein Günter Grass mit diesem S wohl auch schon immer ein Problem hatte. Das macht es nicht richtiger.)

    Angefangen haben mit der Artikelstreichung die Angelsachsen, hauptsächlich die US-Amerikaner. Die Briten folgten nach und nach. Und im Zuge der Amerikanisierung/Globalisierung hat das „offizielle“ Deutschland sich dem Trend dann schließlich auch wieder mal ergeben (Nachrichten-Redaktionen, Politiker & Co.) – ohnehin dort, wo die Angelsachsen nie einen Artikel verwendet hatten, wie z. B. beim Iran. Mit entsprechenden Auswirkungen auf den Rest der deutschsprachigen Bevölkerung.

    Und in Großbritannien werden Sie auch heute noch kaum einen Oxford-Absolventen der „alten“ Generation finden, der sich dieser Amerikanisierung gebeugt hätte: Für ihn heißt es selbstverständlich immer noch: the Ukraine, the Lebanon, the Sudan, the Congo, the Gambia …. Und z. B. auch das „Collins English Dictionary“ hat die bestimmten Artikel bei manchen Länderbezeichnungen – auch im Singular! – noch nicht über Bord geworfen!

  4. Henk schreibt:

    August 24, 2009 um 12:18

    Zitat „Jo Baal“:
    „Mir ist das Ganze hier viel zu undifferenziert und zu deskriptiv!“

    Ich kann nur für mich sprechen, aber ich sehe die Aufgabe von Canoo.net nicht darin, über Sprache und ihre Verwendung zu entscheiden (abgesehen davon, dass dies ziemlich anmaßend wäre), sondern eher darin, die heute verwendete Sprache abzubilden. Daher kann meines Erachtens ein solcher Service nur deskriptiv sein.

    Zudem finde ich, dass Sprache dynamisch sein muss und sich im Laufe der Zeit natürlich ändert. Wäre dies nicht so, hätte unsere Sprache keine Lautverschiebungen mitgemacht und wir würden sprechen wie vor hunderten Jahren. Dass Sprache so nicht funktioniert, sollte doch einleuchtend sein. Daher finde ich auch Bestrebungen bestimmter „Sprachwahrer“ und ihrer Anhänger nicht sinnvoll.

    Aber dies ist eben nur meine Meinung.

  5. Dr. Bopp schreibt:

    August 24, 2009 um 12:20

    Sehr geehrter Jo Baal,

    wer wird denn gleich so zynisch werden? Standardsprachlich ist unter anderem, was Wörterbücher wie Duden, Wahrig, DWDS usw. sowie Grammatiken als solches angeben. So wird zum Beispiel in diesen Werken – soweit Angaben zu Eigennamen gemacht werden – angegeben, dass die genannten Ländernamen sowohl mit als auch ohne Artikel verwendet werden. Und wenn das Auswärtige Amt für den amtlichen Gebrauch in Deutschland die artikellose Variante vorschreibt, lässt sich schlecht sagen, dass dies falsch oder umgangssprachlich sei. Sie mögen es falsch oder hässlich finden, aber standardsprachlich ist es im heutigen Deutschen offenbar akzeptiert. Auf solche „Autoritäten“ stütze ich meine Angaben.

    Ich weiß nicht, welchen Duden Sie verwenden. Nach meinem Duden ist es richtig, entweder des Iran oder des Irans zu sagen. Bei die Hauptstadt des Iran[s] steht also das Genitiv-s meiner Meinung nach ganz zurecht in Klammern:

    Iran, -s, auch mit Artikel der; -[s], Islamische Republik Iran (vorderasiatischer Staat); vgl. Persien
    © Duden – Die deutsche Rechtschreibung, 24. Aufl. Mannheim 2006 [CD-ROM]

    Iran; -s, (auch:) der; -[s]: Staat in Asien: I. machte am Montag deutlich, dass es noch Reparationszahlungen für die Schäden aus dem Golfkrieg erwartet (FR 11. 9. 90, 1); die Hauptstadt des I./des -s.
    © 2000 Dudenverlag

    Soweit zum Deutschen. Beim Englischen war ich tatsächlich voreilig und entsprechend habe ich mich vertan. Auch hier ist die Situation komplizierter:

    Im Englischen kann man einige aus einem Wort bestehende Ländernamen auch mit the verwenden (zum Beispiel: the Congo, the Gambia, the Lebanon, the Ukraine, the Yemen). Welche Länder das sind und wie üblich die Verwendung des Artikels ist, hängt davon ab, ob man britisches oder amerikanisches Englisch spricht. Es ist also im Englischen keineswegs so einfach, wie ich das behauptet habe. Auch für das Niederländische gibt es Gegenbeispiele: neben Ukraine und Libanon kann man offenbar auch de Ukraine und de Libanon sagen. Für diesen „Schnellschuss“ beim Vergleich mit anderen Sprachen bitte ich um Entschuldigung.

    Dr. Bopp

  6. Jo Baal schreibt:

    August 25, 2009 um 08:29

    „Ich weiß nicht, welchen Duden Sie verwenden. Nach meinem Duden ist es richtig, entweder des Iran oder des Irans zu sagen. Bei die Hauptstadt des Iran[s] steht also das Genitiv-s meiner Meinung nach ganz zurecht in Klammern:

    Iran, -s, auch mit Artikel der; -[s], Islamische Republik Iran (vorderasiatischer Staat); vgl. Persien
    © Duden – Die deutsche Rechtschreibung, 24. Aufl. Mannheim 2006 [CD-ROM]

    Iran; -s, (auch:) der; -[s]: Staat in Asien: I. machte am Montag deutlich, dass es noch Reparationszahlungen für die Schäden aus dem Golfkrieg erwartet (FR 11. 9. 90, 1); die Hauptstadt des I./des -s.
    © 2000 Dudenverlag“

    In meinem Grammatik-Duden steht das anders. Aber der stammt zugegeben noch vom vorigen Jahrzehnt. Womöglich kann man mit Dudens Segen inzwischen auch „des Marketing“ statt „des Marketings“ sagen. Alle paar Jahre neue Regeln.

    Wofür wir dann derartige „Sprachinstanzen“ überhaupt noch brauchen, erschließt sich mir allerdings nicht. Rede und schreibe doch am besten gleich jeder so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Mit ein bisschen Glück steht’s in Kürze dann auch noch in Duden & Co.

    Am besten finde ich übrigens, das Auswärtige Amt als sprachliche Instanz anzuführen. Aber genau so läuft das natürlich, wenn unsere Sprachexperten sich aufs rein Deskriptive zurückziehen. Dann übernehmen das Normative halt Politiker, die Medien und die für sie arbeitenden PR-Agenturen. Mahlzeit.

    Werde hier nicht weiter stören.

  7. Dr. Bopp schreibt:

    August 25, 2009 um 12:56

    Lieber Jo Baal,

    Sie stören hier nicht. Sie sind nur nicht der gleichen Meinung wie ich, aber das kann bereichernd sein. In diesem Fall läuft die Diskussion wohl letztlich darauf hinaus, inwieweit man Sprachwandel akzeptieren kann/will/muss und wer bestimmt, was richtiges oder gutes Deutsch ist. Sie schließen diese Diskussion deshalb vielleicht nicht ganz zuunrecht ab, denn in diesem Punkt werden wir es kaum miteinander einig werden. Ich erspare Ihnen und uns deshalb weitere Argumente.

  8. Thomas Kreutzner schreibt:

    September 14, 2009 um 13:43

    vielen Dank für die umfangreichen Informationen – manchmal kann man solche Mißverständnisse auch ausschließen, in dem man ganz einfach Übersetzungsbüros beauftragt, um [kommerzieller Link gelöscht; Bopp] Dokumente übersetzen zu lassen.
    Dies nur als gut gemeinten Hinweis,

    Gruß,

    Th. Kreutzner

  9. Christa Ragaller schreibt:

    Oktober 19, 2009 um 18:24

    Der Artikel bei Iran war auch das Gesprächsthema bei einem Treffen mit unseren Kindern. Denen war aufgefallen, dass in der SZ kein Artikel verwendet wird. In den aktuellen Nachrichten haben ich jedoch meistens „im Iran“ gehört. Mein Sohn hat mir jetzt den Verweis auf diese Seite übermittelt.
    Als wir Portugiesisch für Brasilien lernten, erfuhren wir, dass Brasilien einen Artikel hat, „o Brasil“, und Portugal nicht. Für die Brasilianer steht ohne Artikel für „unbedeutend“. Das fand ich sehr amüsant. Ob diese Meinung jedoch wirklich für die brasilianische Sprachregelung steht, entzieht sich meiner Kenntnis. Übrigens hat auch Deutschland einen Artikel: „a Alemanha“. Freundliche Grüße C.Ragaller

  10. M. Jüres schreibt:

    Mai 22, 2010 um 12:00

    Das mit dem Artikel im Portugiesischen hat man Ihnen falsch erklärt. Ich bin Muttersprachler (der brasilianischen Form) des Portugiesischen.
    Es ist nämlich TRADITIONELL verankert, dass Portugal keinen Artikel hat, obwohl das Land ansich „männlich“ ist. Das hat aber nichts mit der Bedeutsamkeit zu tun. Denn „o Coveite/Kuait“ ist mit Sicherheit auch nicht „wichtiger“ als Portugal oder „o Malauí“…
    Auch Israel ist männlich, wird aber OHNE Artikel verwendet: „Passamos as férias em Israel“, nicht „no Israel“. Auch „Marrocos“ (Marokko) hat keinen Artikel, obwohle es von seiner Form her männlich und im Plural stehen müsste: Marrocos, nicht os Marrocos.
    Also bitte, Christina R., keine Ammenmärchen erzählen! Man sollte tatsächlich nur über Sprachen schreiben, wenn man sie tatsächlich fundiert kennt!

  11. Dr. Bopp schreibt:

    Mai 25, 2010 um 08:22

    @ M. Jüres: Vielen Dank für die Informationen. Sie sind allerdings schon etwas streng zu Ihrer Vorkommentatorin. Frau Ragaller meinte ja nur, dass es Brasilianer gibt, die dies mehr oder weniger als Scherz sagen, und schreibt weiter ausdrücklich, dass sie nicht weiß, ob dies mit den Regeln des brasilianischen Portugiesisch übereinstimmt. Das dem nicht so ist, wissen wir jetzt dank Ihnen.

  12. Heiki schreibt:

    Mai 14, 2015 um 20:27

    Das klingt einleuchtend:

    „Iran“ mit oder ohne Artikel?
    Was ist korrekt? „Der Iran“ oder „Iran“? Literatur zu Iran oder zum Iran? Nach Iran oder in den Iran? Nicht nur in Hausarbeiten, auch im Alltag und in essayistischen oder journalistischen Arbeiten stellt sich diese Frage immer wieder. Der Duden legt sich nicht eindeutig fest und lässt mehrere Möglichkeiten offen: „die Hauptstadt von Iran/des Irans/des Iran“

    Wir empfehlen im Deutschen die Verwendung ohne Artikel und sind dankbar für die immer noch gültige Begründung von Touradj Rahnema:

    „“Iran“ ist ein echter, übrigens sehr alter Ländername, der von Resā Schāh zwischen den beiden Weltkriegen wiederbelebt wurde. Insofern besteht kein Grund, „Iran“ mit dem Artikel zu benutzen, genauso wenig wie bei „Frankreich“, „England“ oder „Schweden“. Es gibt im Deutschen einige Fälle, in denen Ländernamen mit dem Artikel zu benutzen sind: Übertragungen von Namen anderer Dinge auf ein Land (z.B. „der Libanon“ ursprünglich das Gebirge); Plural („die Niederlande“); Zusammensetzungen mit Gattungsnamen („die Sowjetunion“) und Länder auf -ei („die Türkei“). Keiner dieser Gründe ist hier gegeben.

    Daß die deutsche Umgangssprache in diesem Fall heute meist von dem Artikel Gebrauch macht, liegt vielmehr an einer fehlerhaften Übersetzung aus dem Fränzösischen. Als Resā Schāhden alten Namen für sein Reich einführte, war die europäische Sprache, die man in Iran auf offiziellen Dokumenten, Pässen, Briefmarken usw. benutzte, das Französische. In dieser Sprache aber heißt es „l’Iran“ oder „Empire de l’Iran“ (wie das Französische überhaupt Ländernamen mit dem Artikel zu verwenden pflegt).

    Gestützt wurde dieser Übersetzungsfehler noch durch das ähnliche „der Irak“. […] Hinzu kommt, daß das Arabische Länder ebenfalls mit dem Artikel zu benennen pflegt: das Persische aber kennt keinen Artikel. In der deutschen Wissenschaftssprache wird denn auch weiterhin „Iran“ ohne Artikel benutzt.“ (aus: Die Horen: Zeitschrift für Literatur, Grafik und Kritik, Nr. 123, 1981, S. 4-5)

    Mittlerweile erlebt die Verwendung von Iran ohne Artikel auch in der Presse ein „comeback“ – im Gegensatz zu letzterem handelt es sich dabei aber keinesfalls um einen Anglizismus.

    https://www.uni-marburg.de/cnms/iranistik/studium/materialien/iranartikel