Archiv für Dezember, 2011

Feuerwerk

Es knallt hier schon seit gestern ziemlich oft und ziemlich laut. Viele können nicht bis heute Mitternacht warten. Ich kann es ja verstehen. Es hat etwas Schönes, Faszinierendes und Gefährliches. Mir gefällt auch das leicht altertümlich anmutende Wort: Feuer-werk.

Wenn man ein bisschen im Wörterbuch herumsucht, stellt man fest, dass es viele Zusammensetzungen mit -werk an letzter Stelle gibt. Noch erstaunlicher ist die Vielfalt der Bedeutungen dieser Wörter.

Eine erste Gruppe von auf -werk endenden Wörtern bezeichnet die Gesamtheit von etwas. Es kann etwas Natürliches sein:

Astwerk, Blätterwerk, Haarwerk, Laubwerk, Rankenwerk, Strauchwerk, Wurzelwerk

Die Gesamtheit kann aber auch etwas von Menschenhand Geschaffenes sein:

Federwerk (Uhr), Festungswerk, Mauerwerk, Räderwerk, Segelwerk, Seilwerk, Tauwerk

Beispiele von nicht ganz so konkreten Dingen:

Gesetzeswerk, Reformwerk, Vertragswerk, Regelwerk

Wörter auf –werk Bezeichnen auch Produkte bestimmter Tätigkeiten:

Backwerk, Bauwerk, Druckwerk, Knüpfwerk, Schnitzwerk

Wozu sie dienen:

Naschwerk, Schleckwerk, Räucherwerk

Woraus sie bestehen:

Maschenwerk, Netzwerk, Zuckerwerk

Weiter gibt es die Gruppe der Vorrichtungen und Maschinen, die etwas Bestimmtes tun:

Laufwerk, Triebwerk, Schöpfwerk, Förderwerk, Hebewerk, Heizwerk, Leitwerk, Mahlwerk, Rührwerk, Schaltwerk, Schlagwerk, Zählwerk

Diese Gruppe geht über in die Gruppe der Wörter, die ganze Betriebe bezeichnen, in denen etwas getan wird:

Emaillierwerk, Kopierwerk, Lieferwerk, Presswerk, Pumpwerk, Sägewerk, Schmelzwerk, Stauwerk, Walzwerk

Ganz allgemein bezeichnet Werk auch einen Betrieb, eine Fabrik.

– Betrieb nach Erzeugnis:

Betonwerk, Chemiewerk, Elektrizitätswerk, Gaswerk, Kraftwerk, Stahlwerk, Zementwerk (im weiteren Sinne auch: Hilfswerk)

– Betrieb nach Bereich:

Bergwerk, Hüttenwerk, Industrierwerk

– Ganz allgemein Betrieb:

Audiwerke, Volkswagenwerke, Siemenswerke, Stadtwerke, Zweigwerk

Die nächste große Gruppe umfasst ganz andere Bezeichnungen, nämlich die Resultate kreativen Tuns:

Bach-Werk, Bühnenwerk, Erstlingswerk, Frühwerk, Geschichtswerk, Hauptwerk, Jahrhundertwerk, Kunstwerk, Lebenswerk, Lehrwerk, Musikwerk, Nachschlag(e)werk, Prosawerk, Sprachwerk

Andere Wörter auf –werk bezeichnen die Tätigkeit selbst (und deren Resultat) unter verschiedenen Gesichtspunken:

Handwerk, Maßwerk
Einigungswerk, Pionierwerk, Zerstörungswerk
Friedenswerk, Liebeswerk
Menschenwerk, Teufelswerk
Blendwerk, Gaukelwerk
Machwerk, Flickwerk

Eine letzte Restgruppe konnte ich nirgendwo richtig einteilen:

Fuhrwerk, Grottenwerk, Schuhwerk, Stockwerk, Mundwerk

Ganz für sich allein darf heute dieses schöne Wort stehen:

Feuerwerk

Ich wünsche Ihnen einen guten Start ins neue Jahr! Falls Sie es mit Feuerwerk begrüßen, seien Sie bitte vorsichtig. Wenn man nicht gut aufpasst, kann das erste im Wort genannte Element gefährlich sein.

Dr. Bopp

PS: Bevor Sie sich nun vielleicht kopfschüttelnd ans Nachschlagen und Neueinteilen machen, beachten Sie bitte das Folgende: Diese Übersicht ist weder vollständig noch sehr genau – und auch nicht die einzig mögliche.

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Auf dass 2012 (noch) besser werde als 2011!

Frage

Bei Vergleichen habe ich zwei Möglichkeiten gesehen. Zum Beispiel:

Ich glaube, dass er besser ist als sein Vater.
Ich glaube, dass er besser als sein Vater ist.

Der erste Satz wirkt unnatürlich, aber er wird häufig verwendet. Ist er überhaupt richtig?

Antwort

Sehr geehrte Frau P.,

der erste Satz ist keine unnatürliche, sondern eine im Deutschen übliche Formulierung. Man lernt zwar als Grundregel, dass in Nebensätzen die konjugierte Verbform am Schluss steht, wie dies hier der Fall ist:

Ich glaube, dass er besser als sein Vater ist.

Doch wie es mit solchen Grundregeln so ist – es gibt Ausnahmen. In Vergleichssätzen wird die mit als oder wie eingeleitete Wortgruppe oft ganz an den Schluss gestellt. In einem Nebensatz steht sie dann hinter der konjugierten Verbform:

Ich glaube, dass er besser ist als sein Vater.

Diese Art, die Vergleichsgruppe ganz an den Schluss zu stellen, ist üblich und auch richtig. Sie ist meist sogar die gebräuchlichere der beiden Varianten. Andere Beispiele:

… weil ihr die Aufgabe schneller gelöst habt als wir.
… weil ihr die Aufgabe schneller als wir gelöst habt.

Sie haben gleich gut gespielt wie vor einem Monat.
Sie haben gleich gut wie vor einem Monat gespielt.

Er kam sich vor wie ein Anfänger.
Er kam sich wie ein Anfänger vor.

Und passend zum bevorstehenden Jahreswechsel:

Ich werde versuchen, im Jahr 2012 geduldiger zu sein als in diesem Jahr.
Ich werde versuchen, im Jahr 2012 geduldiger als in diesem Jahr zu sein.

Ich hoffe, dass Sie im neuen Jahr ebenso viele interessante Fragen stellen werden wie im vergangenen Jahr.
Ich hoffe, dass Sie im neuen Jahr ebenso viele interessante Fragen wie im vergangenen Jahr stellen werden.

Mehr zu diesem Thema finden Sie, wenn Sie möchten, auf dieser Seite in der Canoonet-Grammatik.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

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Ein nicht allzu schwieriges Weihnachtsrätsel

Wieder einmal war ich dieser Tage unterwegs. Dabei bin ich durch drei Länder gekommen, zwei kleinere und ein großes. Anhand der folgenden Weihnachtswünsche im jeweiligen westgermanischen Idiom sollten Sie erraten können, welche Länder dies waren:

Prettige kerstdagen!
Frohe Weihnachten!
Schöni Wienacht!

Dies soll für alle regelmäßigen und gelegentlichen Besucher und Besucherinnen dieses Blogs sowie für all meine Kollegen und Kolleginen von Canoo gelten! Und falls Ihnen das Weihnachtsfest nicht so viel sagt, wünsche ich Ihnen einfach ein paar schöne, ruhige Tage.

Dr. Bopp

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Sie hüteten des Nachts ihre Herde

»Es waren Hirten aus derselben Gegend auf dem Felde und sie hüteten des Nachts ihre Herde …« Für die Weihnachtsgeschichte ist es allerdings noch ein bisschen zu früh. Es geht hier dann auch nicht um Hirten, Engel, Ställe, Esel, Ochsen, Krippen und den Heiland. Herrn M.s Frage richtet sich also nicht an meine Bibelkenntnisse, sondern auf die bei genauerer Betrachtung recht seltsame Wendung des Nachts.

Frage

Was verbirgt sich eigentlich hinter dem Ausdruck „des Nachts“? Ist das Wort „Nacht“ einmal männlich gewesen oder woher stammt diese Redewendung? Logisch kann ich das nicht nachvollziehen.

Antwort

Sehr geehrter Herr M.,

soweit ich weiß, war Nacht auch früher nicht männlich. Das Wortgeschlecht spielt aber trotzdem eine Rolle. Die Entstehung dieser grammatisch sehr ungewöhnlichen Wendung (der Genitiv müsste ja der Nacht lauten) hat damit zu tun, dass Nacht die einzige weibliche Tageszeitangabe ist. Die Wendungen des Nachts und eines Nachts sind Analogiebildungen zu des Morgens, des Mittags, des Abends bzw. eines Morgens, eines Mittags, eines Abends, eines Tages. Das weibliche Wort Nacht hat sich bei dieser Ausdrucksweise also der Übermacht männlicher Tageszeitangaben beugen müssen (typisch!). „Logisch“ gesehen und nach den Regeln der deutschen Grammatik müsste man die Wendungen des Nachts und eines Nachts also eigentlich als falsch bezeichnen. Sie gehören aber trotzdem zur Standardsprache –  sogar zur gehobenen!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

PS: Zur Groß- und Kleinschreibung bei eines Nachts und nachts siehe hier. Zur Frage, weshalb hier überhaupt der Genitiv steht, siehe hier.

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Zweimal, 2-mal, 2 x

Für Liebhaber rechtschreiblicher Haarspaltereien:

Frage

Man sieht häufig in Listen oder in Aufzählungen, dass für einmal, zweimal usw. 1 x, 2 x usw. verwendet wird. Wird das „x“ nun mit Abstand zur Zahl gesetzt oder ohne Abstand? Es ist ja kein Rechenzeichen, sondern ersetzt eine Silbe. Können Sie es mir vielleicht genau sagen und begründen?

Antwort

Sehr geehrte Frau G.,

die Abkürzung 2 x für zweimal ist weder in der Rechtschreibregelung noch in typografischen oder anderen Richtlinien vorgesehen. Ich kann Ihnen deshalb nicht genau sagen und begründen, wie Sie die Abkürzung schreiben müssen. An eine Empfehlung möchte ich mich aber trotzdem wagen:

Davon ausgehend, dass x für mal steht, sehe ich verschiedene Argumentationsmöglichkeiten:

a) 2x

Die Ziffer 2 steht für zwei, der Buchstabe x steht für mal, also kürzt man zweimal ohne Leerschritt ab.

b) 2-x

Es handelt sich um eine Zusammensetzung mit einer Ziffer und einem Einzelbuchstaben. Zusammensetzungen mit Ziffern und Einzelbuchstaben werden mit Bindestrich geschrieben (vgl. 2-mal, x-mal; Regel).

Entsprechend ist die Schreibung a) 2x eigentlich falsch. Allerdings darf man 2-fach (für zweifach) auch zusammenschreiben: 2fach. Wenn man nun beschließt, diese Ausnahme auch für 2-x zuzulassen, sind wir wieder bei a).

c) 2 x

Man kann zweimal bei besonderer Betonung auch getrennt schreiben: zwei Mal. Die Abkürzung orientiert sich außerdem an der mathematischen Schreibweise (wobei das x nur ein Ersatz für das eigentliche Malzeichen, den mittigen Punkt, ist). Bei Gleichungen setzt man vor und nach dem x ein Leerzeichen: 2 x 5 = zwei mal fünf.

Alle Begründungen sind möglich und vertretbar. Bindende Richtlinien gibt es nicht. Wenn Sie diese Art der Abkürzung überhaupt verwenden wollen, würde ich persönlich empfehlen, die Schreibung c) zu verwenden. Sie folgt dem Gebrauch der Schreibung, von der die Abkürzung abgeleitet ist (Mathematik) und sie wird häufig verwendet. Schreibung a) ist bei strenger Anwendung der amtl. Rechtschreibregeln eigentlich falsch (nur durch Einführung einer neuen Ausnahme zu rechtfertigen) und Schreibung b) kommt schlicht kaum vor. Also:

Die Eingabe muss 2 x bestätigt werden.
Wir verlosen 5 x 2 Freikarten!

Andere Schreibungen sind aber, wie gesagt, ebenfalls vertretbar.

Am besten gefallen mir außerhalb von mathematischen Gleichungen die ausgeschriebenen Formen zweimal und fünfmal. Über zwei Freikarten würde ich mich allerdings auf jeden Fall freuen, gleichgültig, ob sie nun 5x, 5-x, 5 x, 5-mal oder fünfmal verlost werden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

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Wörter des Jahres

Es gibt wohl nur wenige, denen entgangen ist, dass Stresstest zum Wort des Jahres 2011 gewählt worden ist. Vor allem in Deutschland dürften aber einige nicht wissen, dass es sich hier genau genommen um das bundesdeutsche Wort des Jahres handelt. Weil dies nicht immer erwähnt wird, sei hier der Vollständigkeit halber gesagt:

Das österreichische Wort des Jahres ist Euro-Rettungsschirm und in der deutschsprachigen Schweiz hat man sich für Euro-Rabatt entschieden. Das liechtensteinische Wort des Jahres 2011 ist noch nicht gekürt worden.

Dann noch ein Hinweis für diejenigen, die sich für Wörter des Jahres interessieren: Bis zum 7. Januar 2012 können Sie sich mit Ihrem Vorschlag an der Wahl des Anglizismus des Jahres 2011 beteiligen. Es sieht auch dort ein bisschen „deutschländisch“ aus, aber Vorschläge aus anderen deutschsprachigen Regionen nimmt man bestimmt auch entgegen.

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Blogspektrogramm 8

Die achte Ausgabe des Blogspektrogramms wird diesen Monat in Susanne Flachs Blog
*/ˈdɪ?kæf/ vorgestellt:

Auch diesmal gibt es viel Interessantes zu lesen:

  • über das Spiel mit Schriftsystemen in einer Kampagne der Stadt Seoul,
  • über die Erweiterung des Wortschatzes, wenn dieser Lücken aufweist,
  • über Hinweisschilder »Caution! This language is under construction!«,
  • über die Verlässlichkeit und Zitierbarkeit von Wikipediaartikeln,
  • über zweifelhafte Anglizismenkritik durch Englischsprachige,
  • über Korrektheit und Bedeutung der Formen nächste und näheste.

Viel Spaß beim Lesen!

Blogspektrogramm 8
Blogspektrogramm 7
Blogspektrogramm 6

Blogspektrogramm 5
Blogspektrogramm 4
Blogspektrogramm 3
Blogspektrogramm 2
Blogspektrogramm 1

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Meinetwegen

Frage

Ich kenne zwar keinen, der es sagt, aber man hört ja manchmal dass „wegen mir“ wohl eher „wegen meiner“ heißen müsste. Kehrt man die Reihenfolge um, bekommt man die viel üblichere Variante „meinetwegen“. Aber nur fast. Woher kommt eigentlich das t?

Antwort

Sehr geehrter Herr M.,

wenn man nicht wegen mir sagen will, weil der Dativ nach wegen standardsprachlich, gelinde gesagt, umstritten ist, empfiehlt es sich meinetwegen zu verwenden.

Macht euch meinetwegen keine Sorgen!
Wir sind nur euretwegen gekommen.

Die Formulierung wegen meiner hören Sie deshalb nicht sehr oft, weil sie veraltetet ist (oder das Resultat eines „Genitivkrampfes“, der manche beim Anblick des Wörtchens wegen befällt). Das Wort meinetwegen geht ursprünglich auf die Wendung von meinen wegen zurück. Im Verlauf der Zeit schlich sich der Übergangskonsonant t ein, der nur der Aussprache dient: meinent wegen, meinentwegen. Später fiel dann noch das n vor dem t weg, was zur heute üblichen Form meinetwegen führte. Eine ähnliche Entstehungsgeschichte haben auch meinethalben, allenthalben und meinetwillen. Ein eingeschobenes t findet man weiter auch bei zum Beispiel wöchentlich, hoffentlich, wesentlich u. a. m.

Im Zusammenhang mit der Ächtung des Dativs nach wegen gefällt mir das folgende „pikante“ Detail: Das Wort meinetwegen, das man anstelle von wegen mir zu verwenden hat, ist ursprünglich ein Dativ: von meinen wegen …

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

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Nicht minder wichtig als oder wie

Die Frage nach als und wie in Vergleichen ist ein Dauerbrenner in vielen Diskussionen rund um den korrekten Sprachgebrauch. „Bei Gleichheit wie, bei Ungleichheit als“, lautet die allgemeine Regel:

gleich groß wie
größer als

Die Formulierung größer wie wird im Allgemeinen als falsch oder zumindest als nur umgangssprachlich bezeichnet. Sie kommt allerdings so häufig vor, dass ich mich schon lange frage, ob man diese Regel nicht einmal etwas lockerer nehmen könnte. Doch darum geht es hier heute nicht. Die maßgeblichen deutschsprachigen Geister (wer immer das sein mag) sind noch lange nicht so weit. Man sollte deshalb in der Standardsprache als und wie noch schön säuberlich voneinander trennen.

Doch wie ist es genau im folgenden Fall?

Frage

Die Aufgabe lautet:

Die Vorbereitungen halte ich für nicht minder wichtig … die eigentliche Arbeit.

Auf dem Lösungsblatt steht „wie“. Da es sich um einen verneinten ungleichen Vergleich handelt, bin ich aber für „als“. Was meinen Sie?

Antwort

Sehr geehrte Frau K.,

Sie haben recht. Im heutigen Standarddeutsch sollte hier als stehen. Mit nicht minder wird auf der Bedeutungsebene zwar eine Art Gleichheit ausgedrückt, die eigentliche Konstruktion ist aber, wie Sie richtig sagen, ein verneinter ungleicher Vergleich. Bei Ungleichheit steht in Vergleichen als.

Die Vorbereitungen halte ich für minder wichtig als die eigentliche Arbeit.
Verneint:
Die Vorbereitungen halte ich für nicht minder wichtig als die eigentliche Arbeit.

Dass die Verneinung hier keinen Einfluss auf die Wahl von als oder wie hat, zeigen auch die folgenden Beispiele:

– Sie sind besser als wir.
– Nein, sie sind nicht besser als wir.

– Mit dem Zug ist man weniger schnell als mit dem Auto.
– Nein, mit dem Zug ist man nicht weniger schnell als mit dem Auto.

Kurz zusammengefasst: Bei verneinter Ungleichheit steht in Vergleichen als. Komplizierter als das ist es nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

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Feiertagswünsche und Kleinbuchstaben

Gehören Sie zu den Menschen, die auch in E-Mails, SMS, Facebookeinträgen, Tweets und anderen digitalen Mitteilungen noch die Groß- und Kleinschreibung berücksichtigen? Oder verschicken Sie vielleicht sogar noch „analoge“ Feiertagswünsche in Form von Karten, die mit so altertümlichen Dingen wie Mit-der-Hand-Schreiben, Umschlag, Briefmarke und einem Gang zum Briefkasten verbunden sind? Dann ist der folgende, alljährlich wiederkehrende Hinweis wahrscheinlich nicht neu für Sie:

In Feiertagswünschen sollte man Adjektive wie frohe, fröhliche, gesegnete, gutes, neues usw. außer am Zeilenanfang kleinschreiben. Zum Beispiel:

Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachen und ein glückliches neues Jahr.

Mehr dazu finden Sie in diesem älteren Blogeintrag.

Für digitale Wünsche kommt der Hinweis etwas früh, aber wenn Sie sie handschriftlich auf Papier verschicken möchten, sollten Sie bedenken, dass heute der dritte Advent ist – und in vierzehn Tagen Weihnachten!

Eine weiterhin schöne Adventszeit wünscht Ihnen

Dr. Bopp

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