Archiv für Dezember, 2016

Schöne Weihnachtstage

… wünsche ich den regelmäßigen, den gelegentlichen und den zufälligen Besuchern und Besucherinnen dieses Blogs, allen die Canoonet nutzen und natürlich auch dem Rest der Menschheit!

Dr. Bopp

Weihnachtskugeln

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Das fehlende »uns«: Lass uns dann treffen!

Frage

Ist der folgende Satz korrekt?

Lass uns um zwei Uhr treffen.

Eigentlich müsst es doch heißen: „Lass uns uns um zwei Uhr treffen“ (was natürlich nicht geht).

Antwort

Sehr geehrter Herr T.,

der Satz ist nicht korrekt. Es fehlt ihm ein zweites uns. Das erste uns gehört zur Aufforderung Lass uns…:

Lass uns dieses und jenes tun.

Das zweite uns ist das Reflexivpronomen, das zu uns treffen, wir treffen uns gehört. Vgl.:

Wir wollen uns um zwei Uhr treffen.

Keines der beiden uns kann weggelassen werden. Grammatisch richtig ist hier also doch, was Sie in Ihrer Frage als „unmögliche“ Alternative angeben:

Lass uns uns um zwei Uhr treffen.

Ähnliche Formulierungen sind:

Lassen Sie mich mich kurz vorstellen.
Ich bitte dich dich nicht so aufzuregen.

Solche Wiederholungen sind grammatisch korrekt, aber stilistisch unschön. Es gibt keine Grammatikregel, die die Wiederholung identischer Wortformen verbietet. Es empfiehlt sich aber dennoch häufig, eine andere, besser klingende Formulierung zu wählen. Möglich wäre hier zum Beispiel:

Lass uns einander um zwei Uhr treffen.
Sollen wir uns um zwei Uhr treffen?
Ich schlage vor, dass wir uns um zwei Uhr treffen.

Erlauben Sie mir mich kurz vorzustellen.
Reg dich bitte nicht so auf!

Und wenn Ihnen doch einmal bewusst oder unbewusst eine Doppelung wie uns uns aus Mund, Feder oder Tastatur entschlüpft ist: stilistisch weniger schön ist immer noch besser als grammatisch falsch.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

PS: Für eventuelle Sprachpuzzler und -humoristinnen: Ja, der Satz „Lass uns um zwei Uhr treffen“ kann theoretisch korrekt sein. Man muss allerdings ziemlich viel Phantasie aufwenden, um einen passenden Kontext zu  konstruieren: Wenn geschossen wird und das Ziel gewollt oder ungewollt nicht getroffen wird, kann jemand mit diesen Worten vorschlagen, um zwei Uhr nicht danebenzuschießen.

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Schon früher und schon später

Frage

[…] Sie hatten bestätigt:

schon = unerwartet früh
erst = unerwartet spät

Nun habe ich Beispielsätze aus dem Buch „Berliner Platz Neu 2.2“:

In Deutschland isst man SCHON [= unerwartet früh] zu Abend, in Spanien ERST [= unerwartet spät] um 21 Uhr.“

Hier passt die Erklärung also. Aber wie wäre folgender Satz zu erklären:

Meine Freundin wollte um drei kommen und jetzt ist es SCHON [=unerwartet SPÄT] Viertel vor vier und sie ist noch nicht da.“

„Schon“ bedeutet im ersten Beispielsatz also „unerwartet FRÜH“, im zweiten Beispielsatz aber „unerwartet SPÄT“. Das sieht ja doch erst mal wie ein Widerspruch aus. Haben Sie eine Idee dazu?

Antwort

Sehr geehrter Herr S.,

das sieht auf den ersten Blick tatsächlich ziemlich verwirrend aus. Es ist auch gar nicht so einfach, den Unterschied zu erfassen. Ich versuche es trotzdem einmal:

Wenn schon ein Geschehen zeitlich bestimmt, dann bedeutet es früher als erwartet/geplant/vorhergesehen:

Sie wurde schon mit fünf Jahren eingeschult = Sie wurde früher als erwartet eingeschult
Man isst in Deutschland schon vor acht Uhr zu Abend = Man isst früher als erwartet

Hier wird schon als Adverb verwendet, das ein Geschehen näher bestimmt: Das Geschehen tritt früher als erwartet ein. Man fragt mit wann.

Wenn schon eine Menge, eine Anzahl, ein Ausmaß oder eben eine Zeitangabe näher bestimmt, bedeutet es im weitesten Sinne mehr als erwartet/geplant/vorhergesehen:

Sie war schon sieben Jahre alt, als sie eingeschult wurde = mehr Jahre als erwartet.
Es ist schon Viertel vor vier = später als erwartet

Hier bestimmt schon nicht ein Geschehen, sondern einen Zeitpunkt näher. Der mit schon modifizierte Zeitpunkt ist weiter fortgeschritten als erwartet. Man fragt mit wie spät, wie lange, wie alt usw.

Wenn man nun Zeitpunkt und Geschehen miteinander kombiniert, sieht man vielleicht ein bisschen besser, wie schon und erst zueinander stehen:

Es ist SCHON so spät und das Geschehen tritt doch ERST jetzt ein.
Es ist ERST so spät und das Geschehen tritt doch SCHON jetzt ein.

Es geschah SCHON um vier Uhr. Es war also ERST vier Uhr, als es geschah.
Es geschah ERST um fünf Uhr. Es war also SCHON fünf Uhr, als es geschah.

Muttersprachige, aber auch fortgeschrittene Lernende verwenden schon und erst automatisch in dieser Weise, ohne dass sie dabei nachdenken müssen. Erst wenn man es genau erklären soll, wird es schwierig. Eine Eselsbrücke könnte sein: Wenn man mit wann fragen kann, ist schon ein Temporaladverb mit der Bedeutung früher als erwartet, sonst bedeutet es mehr/später als erwartet. (Wirklich einfacher wird es damit aber auch nicht …).

Sie kommt schon um 15.00 Uhr –  Wann kommt sie?
schon = früher als erwartet
Jetzt ist es schon 16.00 Uhr – Wie spät ist es jetzt?
schon = später als erwartet

In Spanien isst man erst um 21.00 Uhr – Wann isst man in Spanien?
erst = später als erwartet
In Spanien ist es schon 21.00 Uhr, wenn man isst – Wie spät ist es, wenn man in Spanien isst?
schon = später als erwartet

Diesen komplex erscheinenden Unterschied zwischen Bestimmungswort eines Geschehens und Bestimmungswort eines Zeitpunktes gibt es auch in anderen Sprachen. So werden zum Beispiel im Englischen already/only, im Französischen déjà/seulement, im Italienischen già/solo und im Niederländischen al/pas gleich verwendet wie im Deutschen schon/erst. Das bringt den Vorteil mit sich, dass man zumindest einem Teil der Deutschlernenden nur beibringen muss, dass es nicht *Es ist nur fünf Uhr, sondern Es ist erst fünf Uhr heißt, dass man ihnen aber nicht den genauen Unterschied zwischen erst = unerwartet spät und erst = unerwartet früh erklären muss.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

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20 000 neue Gewerbe. Sind oder ist das 1 Prozent mehr?

Im vorletzten Beitrag ging es um das Subjekt das und die Verbform. Dass das einfache das häufiger für Schwierigkeiten sorgen kann, zeigt die Tatsache, dass es heute schon wieder um das und die Form des Verbs geht.

Frage

Ich stehe vor folgendem Satz:

Im vergangenen Jahr sind 20 000 Gewerbe neu gegründet worden. Das ist ein Prozent weniger als im Vorjahr.

Nun wendet mein Kollege ein, es müsse „Das sind ein Prozent weniger“ heißen.

Ich zweifle, da ich den Singular im zweiten Satz, betrachte ich diesen separat, als richtig erachte. Fasse ich das „Das“ im zweiten Satz als Pronomen auf, das das Subjekt vertritt, scheint mir auch der Plural vertretbar. Was ist richtig?

Antwort

Sehr geehrter Herr B.,

Sie sind auf dem richtigen Weg. Rein nach der formalen Grammatik ist hier die Einzahl richtig. Der Singular das wird über das Verb sein mit dem Singular 1 Prozent verbunden. Das Verb steht entsprechend auch im Singular:

Das ist 1 Prozent weniger als im Vorjahr.

Dass der Plural nicht wirklich falsch klingt (oder offenbar sogar als die bessere Variante empfunden wird), liegt daran, dass sich das Verb nicht nur nach dem grammatischen Subjekt, sondern auch nach dem inhaltlichen Subjekt richten kann. Das inhaltliche Subjekt ist hier ein Plural: Das Pronomen das steht hier, wie Sie richtig bemerken, stellvertretend für den Plural 20 000 neue Gewerbe.

20 000 neue Gewerbe sind 1 Prozent weniger als im Vorjahr.
Das sind 1 Prozent weniger als im Vorjahr.

Die Wahl für den Plural sind lässt sich also gut erklären. Standardsprachlich können Sie hier dennoch besser die grammatische Übereinstimmung, das heißt die Einzahl ist verwenden.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

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Wie Aachen anderswo heißt

Heute geht es nicht um Grammatik und nicht um Rechtschreibung. Es geht eigentlich nicht einmal um die deutsche Sprache. Letztes Wochenende waren wir in Aachen. Dort ist mir in den mehrsprachigen Broschüren aufgefallen, dass diese Stadt in anderen Sprachen ganz unterschiedliche Namen trägt.

Namen von Städten sind wie andere geografische Bezeichnungen nicht immer in allen Sprachen gleich. So nennen wir zum Beispiel Napoli und Milano Neapel und Mailand, Warszawa und Praha werden bei uns zu Warschau und Prag, und København und Liège heißen hierzulande Kopenhagen und Lüttich.

Das Umgekehrte kommt natürlich auch vor. Es folgen ein paar mehr oder weniger bekannte Beispiele fremdsprachiger Städtenamen für deutschsprachige Städte:

Bâle (fr), Basilea (it)
Berlijn (nld), Berlim (port), Berlino (it)
Brema (it, poln, sp), Brême (fr), Brémy (tschech), Brimarborg (isl)
Drážďany (tschech), Dresda (it, port, rum), Dresde (fr, sp), Drezda (ung), Drezno (pol)
Getynga (poln), Getynky (tscheck), Gœttingue (fr), Gotinga (sp, port), Gottinga (it)
Amburgo (it), Hamborg (dän), Hambourg (fr), Hamburgo (span, port), Hamburk (tscheck), Hampuri (fin)
Cologne (en, fr), Colonia (it, sp), Keulen (nld), Kolín [nad Rýnem] (tschech), Kolonia [nad Renem] (poln)
Lipcse (ung), Lipsia (it, spa), Lipsk (poln), Lipsko (tschech)
Magonza (it), Maguncia (sp), Mayence (fr), Mogúncia (port), Moguncja (poln),
Mnichov (tschech), Monachium (poln), Monaco [di Baviera] (it), Munich (en, fr), Múnich (Spanisch), Munique (port)
Salisburgo (it), Salzbourg (fr), Salzburgo (sp), Solnohrad (tschech)
Schaffhouse (fr), Sciaffusa (it), Szafuza (poln)
Saint-Gall (fr), San Gallo (it), Svatý Havel (tschech), São Galo (port)
Estugarda (port), Štíhrad (tschech), Stoccarda (it)
Trevír (tschech), Trèves (fr), Treviri (it), Trewir (poln), Tréveris (sp, port)

Spitzenreiter der Variation ist wohl diese Stadt:

Beč (kroat, serb), Bécs (ung), Dunaj (slow), Vídeň (tschech), Viena (port, rum, sp), Vienna (en, it), Vienne (fr), Wenen (nld), Wiedeń (poln)

Gute Zweite ist aber bestimmt die Stadt Aachen:

Aix-la-Chappelle (fr), Aken (nld), Akwisgran (poln), Aquisgrán (sp.), Aquisgrana (it, port, Cáchy (tschech)

Wenn jemand Sie mit französischem Akzent nach Aix-la-Chappelle fragt oder italienische Touristen wissen möchten, wie sie nach Aquisgrana kommen, verstehen Sie nun, was sie meinen. Eine Reise lohnt sich übrigens sowieso, ganz gleich, wie Sie die Stadt nennen. Das gilt selbst dann, wenn Sie Weihnachtmärkte nicht mögen. Der Dom zum Beispiel ist wunderschön.

PS: Die Liste ist in keinerlei Hinsicht vollständig! Sie berücksichtigt auch ausschließlich die Namen in schriftlicher Form.

PPS: Falls Sie eine Stadt nicht erkennen konnten, hier die deutschen Namen in derselben Reihenfolge: Basel, Berlin, Bremen, Dresden, Göttingen, Hamburg, Köln, Leipzig, Mainz, München, Salzburg, Schaffhausen, Sankt Gallen, Stuttgart, Trier, Wien, Aachen

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Wenn das Verb nicht mit dem Subjekt übereinstimmt: »Das sind …«

Heute wieder einmal etwas Grammatik:

Frage

Ist „das“ [in den folgenden Beispielen] ein Subjekt oder ein Prädikativ? Normalerweise nehmen wir an, dass „das“ Subjekt ist. Aber:

Das ist mein Freund
Das sind meine Freunde

Wenn wir diese Sätze vergleichen, dann weiß ich nicht mehr, was das Subjekt ist. Wenn das finite Verb nur mit dem Subjekt in Kongruenz steht, dann ist das Substantiv das Subjekt, während „das“ nur als Prädikativ fungiert. Oder wenn wir sagen: „Das bin ich“, dann ist das Subjekt natürlich „ich“. Stimmt das?

Antwort

Sehr geehrter Herr L.,

es stimmt, dass sich das Verb in der Regel in Numerus und Person nach dem Subjekt richtet.

Mein Freund wohnt in B.
Meine Freunde wohnen in B.
Du wohnst in B.

Zu dieser Grundregel gibt es fast keine Ausnahmen – aber eben nur fast.

Wenn in einem Satz mit dem Verb sein das Subjekt und der Gleichsetzungsnominativ (auch Prädikativ zum Subjekt oder prädikativer Nominativ genannt) nicht beide im Singular oder beide im Plural stehen, wird das Verb in der Regel in den Plural gesetzt:

Diese Sachen sind mein ganzer Besitz.
Die Franzosen sind ein Volk von Genießern.

Bis hierher gibt es keine großen Besonderheiten. In diesen beiden Sätzen steht das Subjekt im Plural und das Verb ebenfalls, also ganz so, wie es auch die allgemeine Regel fordert.

Die Sonderregel wird erst dann zur richtigen Ausnahmeregel, wenn Pronomen wie das, dies und welches Subjekt des Gleichsetzungssatzes sind und mit einem Nomen im Plural verbunden werden. Diese Pronomen sind zwar Singulare, das Verb steht dann aber trotzdem im Plural:

Das sind meine Sachen.
Dies sind meine Eltern.
Welches sind die neuen Aufträge?

Grammatisch gesehen könnte man Ihren Satz also so analysieren:

Das –sind – meine Freunde
Subjekt – Kopulaverb – Prädikativ

Das ist noch nicht alles: In Gleichsetzungssätzen mit das und dies richtet sich das Verb auch in der Person nach dem Prädikativ:

Das bin ich.
Dies seid ihr.

Das – bist – du
Subjekt – Kopulaverb – Prädikativ

Es handelt sich hier also um sehr spezielle Sätze, die sich den „normalen“ Satzstrukturen zum Teil entziehen. Keine Wunder also, dass Sie sie nicht so einfach analysieren konnten!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

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An die Falsche geraten

Frage

Ich war der Meinung, dass man Adjektive klein schreibt, wenn sie sich auf den vorherigen Satz beziehen. Beispiel:

Ich mag Brezeln. Bevorzugen tue ich die salzigen.

Trotz des Artikels wird „salzigen“ kleingeschrieben, weil es sich auf die Brezeln im vorherigen Satz bezieht, oder?

Wenn ich nun recht habe, verwirrt mich dann allerdings etwas. Wir hatten vor kurzem im Deutschunterricht eine Art Diktat geschrieben. Dort kamen folgende zwei Sätze vor:

Einer hielt mit einer Pistole am Eingang Wache, der andere, mit einem Schal maskierte Mann packte die Putzfrau und verlangte Geld. Aber da war er an die Falsche geraten.

Ich machte den Fehler und schrieb „an die falsche“. Ich habe „falsche“ kleingeschrieben, weil ich eben dachte, dass man sich weiterhin auf die Putzfrau bezieht, was ja eigentlich auch so ist. […]

Antwort

Guten Tag L.,

in diesem Fall ist tatsächlich die Großschreibung Falsche richtig. Das an die Falsche geraten bezieht sich hier zwar auf die Person der Putzfrau, aber nicht auf das Wort Putzfrau. Der Räuber ist nicht an die falsche Putzfrau geraten, sondern an die falsche Person. Das Wort Person oder Frau kommt nicht im Text vor. Deshalb wird großgeschrieben.

Im Prinzip haben Sie recht: Kleingeschrieben wird ein Adjektiv auch dann, wenn es sich über die Satzgrenze hinaus auf ein vorhergehendes Substantiv bezieht. Zum Beispiel:

Ich mag Brezeln. Ich bevorzuge die salzigen.
(= die salzigen Brezeln)
Siehst du die Putzfrau dort? Sie ist die beste, die je hier gearbeitet hat.
(= die beste Putzfrau)
Sie hat meine Nummer. – Vielleicht hast du ihr aus Versehen die falsche gegeben.
(= die falsche Nummer)

Aber: Wenn das Adjektiv sich zwar inhaltlich auf etwas Vorhergehendes bezieht, aber nicht direkt auf ein vorhergehendes Substantiv, schreibt man groß:

Sie heißt Susanne. Sie ist die Beste der Klasse.
(= die beste Schülerin, nicht *die beste Susanne)
Ich mag Eingemachtes nicht. Das ist das Scheußlichste, was es gibt.
(= das Scheußlichste, was man essen kann; nicht *das scheußlichste Eingemachte)
Er bedrohte die Putzfrau. Da war er aber an die Falsche geraten.
(= die falsche Person, nicht *die falsche Putzfrau)

Die Schreibweise an die falsche war die falsche. Es war aber das Richtige, bei Unsicherheiten nachzufragen – und dafür sind Sie bei mir hoffentlich an den Richtigen geraten.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Bopp

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