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	<title>Kommentare fuer Fragen Sie Dr. Bopp!</title>
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	<description>Deutsche Rechtschreibung und Grammatik</description>
	<lastBuildDate>Mon, 13 May 2013 12:26:02 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Warum das Konklave nicht weiblich ist von Blanca Alexandria</title>
		<link>http://canoo.net/blog/2013/03/13/warum-das-konklave-nicht-weiblich-ist/comment-page-1/#comment-120155</link>
		<dc:creator>Blanca Alexandria</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 12:26:02 +0000</pubDate>
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		<description>Guten Tag, Christian!

Mir kam schon während des Lesens der Gedanke, dass der Essay sicher als unterhaltsame Lektüre gedacht ist, schließlich konnte ich kaum aufhören zu lachen, so amüsant fand ich ihn, das meinte ich auch mit &quot;herrlich geschrieben&quot;. Allerdings dachte ich auch, dass Mark Twain tatsächlich eine Abneigung gegenüber der deutschen Sprache hatte und versuchte dies, auf eine humorvolle Art und Weise zu vermitteln. Dank Ihres ersten Links weiß ich jetzt aber, dass der Essay Twains Liebe zur deutschen Sprache zum Ausdruck bringen soll. 

Das Interview finde ich herrlich komisch. Mark Twain muss ein sehr humorvoller Mensch gewesen sein. 

Ich habe mir übrigens bei buch24.de Mark Twains &quot;Bummel durch Europa&quot; bestellt. Ich freue mich auf diese hochkomische Lektüre.

Vielen Dank, Christian, für die Informationen und für die beiden Links.

Mit lieben Grüßen

Blanca</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag, Christian!</p>
<p>Mir kam schon während des Lesens der Gedanke, dass der Essay sicher als unterhaltsame Lektüre gedacht ist, schließlich konnte ich kaum aufhören zu lachen, so amüsant fand ich ihn, das meinte ich auch mit &#8220;herrlich geschrieben&#8221;. Allerdings dachte ich auch, dass Mark Twain tatsächlich eine Abneigung gegenüber der deutschen Sprache hatte und versuchte dies, auf eine humorvolle Art und Weise zu vermitteln. Dank Ihres ersten Links weiß ich jetzt aber, dass der Essay Twains Liebe zur deutschen Sprache zum Ausdruck bringen soll. </p>
<p>Das Interview finde ich herrlich komisch. Mark Twain muss ein sehr humorvoller Mensch gewesen sein. </p>
<p>Ich habe mir übrigens bei buch24.de Mark Twains &#8220;Bummel durch Europa&#8221; bestellt. Ich freue mich auf diese hochkomische Lektüre.</p>
<p>Vielen Dank, Christian, für die Informationen und für die beiden Links.</p>
<p>Mit lieben Grüßen</p>
<p>Blanca</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Warum das Konklave nicht weiblich ist von Christian</title>
		<link>http://canoo.net/blog/2013/03/13/warum-das-konklave-nicht-weiblich-ist/comment-page-1/#comment-120134</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2013 19:21:25 +0000</pubDate>
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		<description>Liebe Blanca Alexandria,

ich bin ein großer Freund von Mark Twain. Den von Ihnen angeführten berühmten Essay habe ich allerdings als humoristische Satire verstanden, siehe auch

http://usa.usembassy.de/classroom/Mark%20Twain/Mark%20Twain%20Awful%20Broschuere.pdf

Mark Twain hat ja nicht nur oft und gerne Deutschland besucht, sondern auch über eineinhalb Jahre - von 28. September 1897 bis 27. Mai 1899 - in Österreich gelebt, und zudem jahrelang Lesungen (auf Deutsch) seiner Werke in Deutschland, der Schweiz und Österreich gehalten.

Das Thema seines Essays hat er übrigens später noch einmal verwendet, für einen Vortrag „über die Schrecken der deutschen Sprache“, den er als gefeierter Humorist (und Mitglied der Wiener „Society“) am 31. Oktober 1897 im Wiener Presseclub Concordia gehalten hat.

Dass ihn bei seinem öffentlichen Auftreten manchmal der Schalk geritten haben könnte, zeigt auch sein köstliches „Interview“. Leider habe ich den Text im Internet nicht auf Deutsch gefunden, aber hier ist ein Link auf das englische Original:

http://twain.lib.virginia.edu/wilson/enconter.html

Ich selbst besitze eine deutsche Übersetzung im MOEWIG Band 2530 (herausgegeben 1978 vom Verlag MOEWIG, Rastatt), der noch zahlreiche weitere herrliche Satiren Mark Twains enthält. Darum ist es bei mir genau umgekehrt. Ich glaube, dass er seine Rede über die deutsche Sprache mit einem Augenzwinkern geschrieben hat, dass sie aber einen riesengroßen Sack voller Körnchen Wahrheit enthält.

Ich würde mich freuen, wenn Sie Deutsch auch ein bisschen mit Mark Twains Augen sehen können. :-)

Liebe Grüße

Christian</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Blanca Alexandria,</p>
<p>ich bin ein großer Freund von Mark Twain. Den von Ihnen angeführten berühmten Essay habe ich allerdings als humoristische Satire verstanden, siehe auch</p>
<p><a href="http://usa.usembassy.de/classroom/Mark%20Twain/Mark%20Twain%20Awful%20Broschuere.pdf" rel="nofollow">http://usa.usembassy.de/classroom/Mark%20Twain/Mark%20Twain%20Awful%20Broschuere.pdf</a></p>
<p>Mark Twain hat ja nicht nur oft und gerne Deutschland besucht, sondern auch über eineinhalb Jahre &#8211; von 28. September 1897 bis 27. Mai 1899 &#8211; in Österreich gelebt, und zudem jahrelang Lesungen (auf Deutsch) seiner Werke in Deutschland, der Schweiz und Österreich gehalten.</p>
<p>Das Thema seines Essays hat er übrigens später noch einmal verwendet, für einen Vortrag „über die Schrecken der deutschen Sprache“, den er als gefeierter Humorist (und Mitglied der Wiener „Society“) am 31. Oktober 1897 im Wiener Presseclub Concordia gehalten hat.</p>
<p>Dass ihn bei seinem öffentlichen Auftreten manchmal der Schalk geritten haben könnte, zeigt auch sein köstliches „Interview“. Leider habe ich den Text im Internet nicht auf Deutsch gefunden, aber hier ist ein Link auf das englische Original:</p>
<p><a href="http://twain.lib.virginia.edu/wilson/enconter.html" rel="nofollow">http://twain.lib.virginia.edu/wilson/enconter.html</a></p>
<p>Ich selbst besitze eine deutsche Übersetzung im MOEWIG Band 2530 (herausgegeben 1978 vom Verlag MOEWIG, Rastatt), der noch zahlreiche weitere herrliche Satiren Mark Twains enthält. Darum ist es bei mir genau umgekehrt. Ich glaube, dass er seine Rede über die deutsche Sprache mit einem Augenzwinkern geschrieben hat, dass sie aber einen riesengroßen Sack voller Körnchen Wahrheit enthält.</p>
<p>Ich würde mich freuen, wenn Sie Deutsch auch ein bisschen mit Mark Twains Augen sehen können. <img src='http://canoo.net/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Liebe Grüße</p>
<p>Christian</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Warum das Konklave nicht weiblich ist von Blanca Alexandria</title>
		<link>http://canoo.net/blog/2013/03/13/warum-das-konklave-nicht-weiblich-ist/comment-page-1/#comment-120063</link>
		<dc:creator>Blanca Alexandria</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 20:21:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://canoo.net/blog/?p=9911#comment-120063</guid>
		<description>Guten Tag, Christian!

Vielen Dank für Ihre schönen Zeilen. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Nein, ich würde diesem Blog niemals den Rücken kehren, denn er bedeutet mir sehr viel. Ich bin zurzeit mal wieder damit beschäftigt, die alten Blogeinträge zu studieren. In den letzten Jahren haben sich ja unglaublich viele angesammelt, und ich habe mir vorgenommen, jeden einzelnen durchzugehen. Und solange es diesen Blog gibt, werde ich ihn auch verfolgen. Nur zwei Dinge haben sich geändert: Ich stelle Herrn Dr. Bopp keine Fragen mehr und ich habe das Kommentieren der Blogeinträge eingestellt. Aber beides wird wohl kaum jemandem fehlen.

Ich habe heute Folgendes gelesen:

&quot;Wer nie Deutsch gelernt hat, macht sich keinen Begriff, wie verwirrend diese Sprache ist. Es gibt ganz gewiss keine andere Sprache, die so unordentlich und systemlos daherkommt und dermaßen jedem Zugriff entschlüpft. Aufs Hilfloseste wird man in ihr hin und her geschwemmt, und wenn man glaubt, man habe endlich eine Regel zu fassen bekommen, die festen Boden zum Verschnaufen im tosenden Aufruhr der zehn Wortarten verspricht, blättert man um und liest: &#039;Der Lernende merke sich die folgenden Ausnahmen.&#039; Man überfliegt die Liste und stellt fest, dass es mehr Ausnahmen als Beispiel für diese Regel gibt. Also springt man abermals über Bord, um nach einem neuen Ararat zu suchen, und was man findet, ist neuer Treibsand.&quot;

Das hat Mark Twain über die &quot;schreckliche deutsche Sprache&quot; geschrieben. 

Und das hier ist auch von ihm:

&quot;Es gibt zehn Wortarten, und alle machen Ärger. Ein durchschnittlicher Satz in einer deutschen Zeitung ist eine erhaben, eindrucksvolle Kuriosität; er nimmt ein Viertel einer Spalte ein; er enthält sämtliche zehn Wortarten - nicht in ordentlicher Reihenfolge, sondern durcheinander; er besteht hauptsächlich aus zusammengesetzten Wörtern, die der Verfasser an Ort und Stelle gebildet hat, sodass sie in keinem Wörterbuch zu finden sind - sechs oder sieben Wörter zu einem zusammengepackt, und zwar ohne Gelenk und Naht, das heißt: ohne Bindestriche; er behandelt vierzehn oder fünfzehn verschiedene Themen, von denen jedes in seine eigene Parenthese eingeschlossen ist, und jeweils drei oder vier dieser Parenthesen werden hier und dort durch eine zusätzliche Parenthese abermals  eingeschlossen, sodass Pferche innerhalb von Pferchen entstehen; schließlich werden alle diese Parenthesen und Überparenthesen in einer Hauptparenthese zusammengefasst, die in der ersten Zeile des majestätischen Satzes anfängt und in der Mitte seiner letzten Zeile aufhört - und danach kommt das Verb, und man erfährt zum ersten Mal, wovon die ganze Zeit die Rede war; und nach dem Verb hängt der Verfasser noch &quot;haben sind gewesen gehabt haben geworden sein&quot; oder etwas dergleichen an - rein zur Verzierung, soweit ich das ergründen konnte -, und das Monument ist fertig. Ich nehme an, dieses abschließende Hurra ist so etwas wie der Schnörkel an einer Unterschrift - nicht notwendig, aber hübsch. Deutsche Bücher sind recht einfach zu lesen, wenn man sie vor einen Spiegel hält oder sich auf den Kopf stellt, um die Konstruktion herumzudrehen, aber eine deutsche Zeitung zu lesen und zu verstehen wird für den Ausländer wohl immer eine Unmöglichkeit bleiben.&quot;

Quelle: alvit.de
Die schreckliche deutsche Sprache
&quot;... oder warum Mark Twain die deutsche Sprache hasste ...&quot;

Ich schließe mich Twains Meinung zwar nicht an, aber ich finde es herrlich geschrieben.

Mit lieben Grüßen

Blanca</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag, Christian!</p>
<p>Vielen Dank für Ihre schönen Zeilen. Ich habe mich sehr darüber gefreut.</p>
<p>Nein, ich würde diesem Blog niemals den Rücken kehren, denn er bedeutet mir sehr viel. Ich bin zurzeit mal wieder damit beschäftigt, die alten Blogeinträge zu studieren. In den letzten Jahren haben sich ja unglaublich viele angesammelt, und ich habe mir vorgenommen, jeden einzelnen durchzugehen. Und solange es diesen Blog gibt, werde ich ihn auch verfolgen. Nur zwei Dinge haben sich geändert: Ich stelle Herrn Dr. Bopp keine Fragen mehr und ich habe das Kommentieren der Blogeinträge eingestellt. Aber beides wird wohl kaum jemandem fehlen.</p>
<p>Ich habe heute Folgendes gelesen:</p>
<p>&#8220;Wer nie Deutsch gelernt hat, macht sich keinen Begriff, wie verwirrend diese Sprache ist. Es gibt ganz gewiss keine andere Sprache, die so unordentlich und systemlos daherkommt und dermaßen jedem Zugriff entschlüpft. Aufs Hilfloseste wird man in ihr hin und her geschwemmt, und wenn man glaubt, man habe endlich eine Regel zu fassen bekommen, die festen Boden zum Verschnaufen im tosenden Aufruhr der zehn Wortarten verspricht, blättert man um und liest: &#8216;Der Lernende merke sich die folgenden Ausnahmen.&#8217; Man überfliegt die Liste und stellt fest, dass es mehr Ausnahmen als Beispiel für diese Regel gibt. Also springt man abermals über Bord, um nach einem neuen Ararat zu suchen, und was man findet, ist neuer Treibsand.&#8221;</p>
<p>Das hat Mark Twain über die &#8220;schreckliche deutsche Sprache&#8221; geschrieben. </p>
<p>Und das hier ist auch von ihm:</p>
<p>&#8220;Es gibt zehn Wortarten, und alle machen Ärger. Ein durchschnittlicher Satz in einer deutschen Zeitung ist eine erhaben, eindrucksvolle Kuriosität; er nimmt ein Viertel einer Spalte ein; er enthält sämtliche zehn Wortarten &#8211; nicht in ordentlicher Reihenfolge, sondern durcheinander; er besteht hauptsächlich aus zusammengesetzten Wörtern, die der Verfasser an Ort und Stelle gebildet hat, sodass sie in keinem Wörterbuch zu finden sind &#8211; sechs oder sieben Wörter zu einem zusammengepackt, und zwar ohne Gelenk und Naht, das heißt: ohne Bindestriche; er behandelt vierzehn oder fünfzehn verschiedene Themen, von denen jedes in seine eigene Parenthese eingeschlossen ist, und jeweils drei oder vier dieser Parenthesen werden hier und dort durch eine zusätzliche Parenthese abermals  eingeschlossen, sodass Pferche innerhalb von Pferchen entstehen; schließlich werden alle diese Parenthesen und Überparenthesen in einer Hauptparenthese zusammengefasst, die in der ersten Zeile des majestätischen Satzes anfängt und in der Mitte seiner letzten Zeile aufhört &#8211; und danach kommt das Verb, und man erfährt zum ersten Mal, wovon die ganze Zeit die Rede war; und nach dem Verb hängt der Verfasser noch &#8220;haben sind gewesen gehabt haben geworden sein&#8221; oder etwas dergleichen an &#8211; rein zur Verzierung, soweit ich das ergründen konnte -, und das Monument ist fertig. Ich nehme an, dieses abschließende Hurra ist so etwas wie der Schnörkel an einer Unterschrift &#8211; nicht notwendig, aber hübsch. Deutsche Bücher sind recht einfach zu lesen, wenn man sie vor einen Spiegel hält oder sich auf den Kopf stellt, um die Konstruktion herumzudrehen, aber eine deutsche Zeitung zu lesen und zu verstehen wird für den Ausländer wohl immer eine Unmöglichkeit bleiben.&#8221;</p>
<p>Quelle: alvit.de<br />
Die schreckliche deutsche Sprache<br />
&#8220;&#8230; oder warum Mark Twain die deutsche Sprache hasste &#8230;&#8221;</p>
<p>Ich schließe mich Twains Meinung zwar nicht an, aber ich finde es herrlich geschrieben.</p>
<p>Mit lieben Grüßen</p>
<p>Blanca</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Unter blaustem Himmel wird der Wald immer grüner von Dr. Bopp</title>
		<link>http://canoo.net/blog/2013/05/06/unter-blaustem-himmel-wird-der-wald-immer-gruener/comment-page-1/#comment-120052</link>
		<dc:creator>Dr. Bopp</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 May 2013 14:29:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://canoo.net/blog/?p=10281#comment-120052</guid>
		<description>Unveränderliche oder nicht flektierbare Farbadjektive haben tatsächlich wie alle unveränderlichen Adjektive keine Steigerungsformen. Nicht flektiert werden aus anderen Sprachen stammende Farbbezeichnungen, die ursprünglich oft Substantive sind (z.&#160;B. Blumennamen).

&lt;blockquote&gt;rosa, lila, khaki, oliv, terracotta, abricot, orange u. a. m&lt;/blockquote&gt;

Je nachdem, wie stark solche Farbadjektive ins Deutsche integriert sind, werden sie auch gebeugt. Bei z.&#160;B. &lt;em&gt;violett&lt;/em&gt; ist dies allgemein üblich, auch &lt;em&gt;beige&lt;/em&gt; wird schon häufig gebeugt und bei &lt;em&gt;lila&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;orange&lt;/em&gt; gelten die gebeugten Formen zwar noch als umgangsprachlich, aber sie sind deutlich im Vormarsch. Wenn diese Adjektive gebeugt werden, sind im Prinzip auch Steigerungsformen möglich. Wie häufig Formen wie &lt;em&gt;violettere&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;orangenste&lt;/em&gt; aber wirklich vorkommen, ist eine andere Frage.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Unveränderliche oder nicht flektierbare Farbadjektive haben tatsächlich wie alle unveränderlichen Adjektive keine Steigerungsformen. Nicht flektiert werden aus anderen Sprachen stammende Farbbezeichnungen, die ursprünglich oft Substantive sind (z.&nbsp;B. Blumennamen).</p>
<blockquote><p>rosa, lila, khaki, oliv, terracotta, abricot, orange u. a. m</p></blockquote>
<p>Je nachdem, wie stark solche Farbadjektive ins Deutsche integriert sind, werden sie auch gebeugt. Bei z.&nbsp;B. <em>violett</em> ist dies allgemein üblich, auch <em>beige</em> wird schon häufig gebeugt und bei <em>lila</em> und <em>orange</em> gelten die gebeugten Formen zwar noch als umgangsprachlich, aber sie sind deutlich im Vormarsch. Wenn diese Adjektive gebeugt werden, sind im Prinzip auch Steigerungsformen möglich. Wie häufig Formen wie <em>violettere</em> und <em>orangenste</em> aber wirklich vorkommen, ist eine andere Frage.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Warum das Konklave nicht weiblich ist von Christian</title>
		<link>http://canoo.net/blog/2013/03/13/warum-das-konklave-nicht-weiblich-ist/comment-page-1/#comment-120021</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 20:42:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://canoo.net/blog/?p=9911#comment-120021</guid>
		<description>Liebe Bianca Alexandria,

ich gebe es zu, ich wollte Sie mit meinem Kommentar aus der Reserve locken. Ich hatte geglaubt, dass Sie aus Wut und Ärger diesem Blog den Rücken kehren wollten.

Mein jüngster Enkel sagt manchmal, wenn er sich sehr ärgert: „Opa, du bist nicht mehr mein Freund!“ Das trifft mich sehr, denn ich weiß darauf keine Antwort. Zum Glück ist das aber nicht im Wortsinne gemeint. Und unsere Freundschaft ist nach wie vor beidseitig und hält auch Meinungsverschiedenheiten locker aus.

Ich bin weder Linguist, noch Lehrer, noch Philologe und schon gar nicht Journalist, sondern folge diesem Blog rein nur aus Interesse und Spaß an der Vielfalt von Sprache und Formulierung.

Darum freue ich mich, dass Sie weiterhin dabei sind.

Herzliche Grüße, Christian</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Bianca Alexandria,</p>
<p>ich gebe es zu, ich wollte Sie mit meinem Kommentar aus der Reserve locken. Ich hatte geglaubt, dass Sie aus Wut und Ärger diesem Blog den Rücken kehren wollten.</p>
<p>Mein jüngster Enkel sagt manchmal, wenn er sich sehr ärgert: „Opa, du bist nicht mehr mein Freund!“ Das trifft mich sehr, denn ich weiß darauf keine Antwort. Zum Glück ist das aber nicht im Wortsinne gemeint. Und unsere Freundschaft ist nach wie vor beidseitig und hält auch Meinungsverschiedenheiten locker aus.</p>
<p>Ich bin weder Linguist, noch Lehrer, noch Philologe und schon gar nicht Journalist, sondern folge diesem Blog rein nur aus Interesse und Spaß an der Vielfalt von Sprache und Formulierung.</p>
<p>Darum freue ich mich, dass Sie weiterhin dabei sind.</p>
<p>Herzliche Grüße, Christian</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Unter blaustem Himmel wird der Wald immer grüner von Gerald Fix</title>
		<link>http://canoo.net/blog/2013/05/06/unter-blaustem-himmel-wird-der-wald-immer-gruener/comment-page-1/#comment-120011</link>
		<dc:creator>Gerald Fix</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 14:18:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://canoo.net/blog/?p=10281#comment-120011</guid>
		<description>Es gibt aber, so scheint es, Ausnahmen. Der lilaste Dress oder das rosaere Kleid gehen wohl nur mit eingebautem Bauchgrimmen. 

Canoo reiht diese Wörter unter &quot;unflexierbare Adjektive&quot; ein. In der Liste dieser Unveränderlichen fallen mir aber gerade die Farbadjektive auf - sie sehen eigentlich &#039;normal&#039; aus. Gibt es dafür einen Grund, dass soviele, auch nichtzusammengesetzte, Farbadjektive unflexierbar sind?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt aber, so scheint es, Ausnahmen. Der lilaste Dress oder das rosaere Kleid gehen wohl nur mit eingebautem Bauchgrimmen. </p>
<p>Canoo reiht diese Wörter unter &#8220;unflexierbare Adjektive&#8221; ein. In der Liste dieser Unveränderlichen fallen mir aber gerade die Farbadjektive auf &#8211; sie sehen eigentlich &#8216;normal&#8217; aus. Gibt es dafür einen Grund, dass soviele, auch nichtzusammengesetzte, Farbadjektive unflexierbar sind?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Warum das Konklave nicht weiblich ist von Blanca</title>
		<link>http://canoo.net/blog/2013/03/13/warum-das-konklave-nicht-weiblich-ist/comment-page-1/#comment-119979</link>
		<dc:creator>Blanca</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2013 18:55:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://canoo.net/blog/?p=9911#comment-119979</guid>
		<description>Wenn ich wie besessen nach der richtigen Antwort suche und mich an gefühlte hundert Stellen wende, dann fühlt es sich tatsächlich so an, als hingen Leben und Tod davon ab.
Und was ist so schlimm daran, Christian? Ich sage es Ihnen: Nichts!
Ihre Reaktion ist mir nicht fremd. Meistens höre ich Kommentare wie &quot;Wenn man keine anderen Probleme hat.&quot;. Nein, ich habe keine anderen Probleme - und dafür danke ich dem Herrn jeden Tag. Und solange das so ist, werde ich immer wieder auf der Suche nach dieser einen richtigen Anwort sein. 

Mit schönen Grüßen

Blanca Alexandria D.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich wie besessen nach der richtigen Antwort suche und mich an gefühlte hundert Stellen wende, dann fühlt es sich tatsächlich so an, als hingen Leben und Tod davon ab.<br />
Und was ist so schlimm daran, Christian? Ich sage es Ihnen: Nichts!<br />
Ihre Reaktion ist mir nicht fremd. Meistens höre ich Kommentare wie &#8220;Wenn man keine anderen Probleme hat.&#8221;. Nein, ich habe keine anderen Probleme &#8211; und dafür danke ich dem Herrn jeden Tag. Und solange das so ist, werde ich immer wieder auf der Suche nach dieser einen richtigen Anwort sein. </p>
<p>Mit schönen Grüßen</p>
<p>Blanca Alexandria D.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wenn die Crème brûlée bio ist von Dr. Bopp</title>
		<link>http://canoo.net/blog/2013/05/02/wenn-die-creme-brulee-bio-ist/comment-page-1/#comment-119858</link>
		<dc:creator>Dr. Bopp</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 May 2013 14:49:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://canoo.net/blog/?p=10254#comment-119858</guid>
		<description>Auch ich kann mit Schreibungen wie &lt;em&gt;Bio Paprika Chips&lt;/em&gt; auf Verpackungen leben. Nur schon deshalb, weil sonst ja jeder Gang zum Supermarkt zur Qual würde. Es liegt mir auch fern, Produkte wegen orthografisch fehlerhafter Aufschriften zu boykottieren. Wie ich im Artikel anzudeuten versuche, verstehe ich die Entscheidung der Entwerfer und Designerinnen sogar recht gut. Bei dieser Schreibung ist auf einen Blick klar, was in der Verpackung steckt. Das ist bei &lt;em&gt;Biopaprikachips&lt;/em&gt; sicher nicht der Fall, und Bindestriche, na ja, sie sind wohl auch nicht das Nonplusultra, wenn es um grafischen Formgebung geht. Designer und Anbieter müssen selbst entscheiden, wie weit sie beim (Nicht-)Respektieren der Rechtschreibregeln gehen wollen. Und wer sein Produkt &lt;em&gt;Bio-Mini-Schoko-Doppelkeks&lt;/em&gt; nennt, ist meiner Meinung nach sowieso selbst schuld.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich kann mit Schreibungen wie <em>Bio Paprika Chips</em> auf Verpackungen leben. Nur schon deshalb, weil sonst ja jeder Gang zum Supermarkt zur Qual würde. Es liegt mir auch fern, Produkte wegen orthografisch fehlerhafter Aufschriften zu boykottieren. Wie ich im Artikel anzudeuten versuche, verstehe ich die Entscheidung der Entwerfer und Designerinnen sogar recht gut. Bei dieser Schreibung ist auf einen Blick klar, was in der Verpackung steckt. Das ist bei <em>Biopaprikachips</em> sicher nicht der Fall, und Bindestriche, na ja, sie sind wohl auch nicht das Nonplusultra, wenn es um grafischen Formgebung geht. Designer und Anbieter müssen selbst entscheiden, wie weit sie beim (Nicht-)Respektieren der Rechtschreibregeln gehen wollen. Und wer sein Produkt <em>Bio-Mini-Schoko-Doppelkeks</em> nennt, ist meiner Meinung nach sowieso selbst schuld.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Warum das Konklave nicht weiblich ist von Dr. Bopp</title>
		<link>http://canoo.net/blog/2013/03/13/warum-das-konklave-nicht-weiblich-ist/comment-page-1/#comment-119853</link>
		<dc:creator>Dr. Bopp</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 May 2013 09:53:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://canoo.net/blog/?p=9911#comment-119853</guid>
		<description>Das Problem mit der Logik und der Grammatik ist oft, dass auf ein bestimmtes Phänomen mehr als nur eine &quot;Logik&quot; angewandt werden kann. Das Geschlecht von &lt;em&gt;Konklave&lt;/em&gt; ist so ein Fall. Es gibt keine zwingende Logik, die bestimmt, dass hier das Ursprungssprinzip &lt;em&gt;(das Konklave) &lt;/em&gt; stärker sein muss als das Analogieprinzip &lt;em&gt;(die Konklave)&lt;/em&gt;. Es ist bei einem lateinischen Bildungswort wie diesem nur wahrscheinlicher, dass das Ursprungsprinzip gewinnt. Bei zum Beispiel &lt;em&gt;die Garage&lt;/em&gt; stört uns ja keineswegs, dass das Wort in der Ursprungssprache, dem Französischen, männlich ist &lt;em&gt;(le garage)&lt;/em&gt;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Problem mit der Logik und der Grammatik ist oft, dass auf ein bestimmtes Phänomen mehr als nur eine &#8220;Logik&#8221; angewandt werden kann. Das Geschlecht von <em>Konklave</em> ist so ein Fall. Es gibt keine zwingende Logik, die bestimmt, dass hier das Ursprungssprinzip <em>(das Konklave) </em> stärker sein muss als das Analogieprinzip <em>(die Konklave)</em>. Es ist bei einem lateinischen Bildungswort wie diesem nur wahrscheinlicher, dass das Ursprungsprinzip gewinnt. Bei zum Beispiel <em>die Garage</em> stört uns ja keineswegs, dass das Wort in der Ursprungssprache, dem Französischen, männlich ist <em>(le garage)</em>.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Wenn die Crème brûlée bio ist von Michael Kuhlmann</title>
		<link>http://canoo.net/blog/2013/05/02/wenn-die-creme-brulee-bio-ist/comment-page-1/#comment-119821</link>
		<dc:creator>Michael Kuhlmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 May 2013 09:07:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://canoo.net/blog/?p=10254#comment-119821</guid>
		<description>Also, ich kann ganz gut damit leben, dass Bio Paprika Chips zwar nicht regelkonform ist und daher möglichst auch nicht im Fließtext auftaucht, aber herrlich regelverstoßend auf Chipstüten aufgedruckt wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, ich kann ganz gut damit leben, dass Bio Paprika Chips zwar nicht regelkonform ist und daher möglichst auch nicht im Fließtext auftaucht, aber herrlich regelverstoßend auf Chipstüten aufgedruckt wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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